Allgemein 18. Januar 2017 Ilja 18 comments

Meine Erfahrungen mit dem FreeStyle Libre

Wahrscheinlich war die Nachricht über das FreeStyle Libre eines der ersten Lichter in meinem Diabetestunnel im Krankenhaus. Ein System, dass eine Blutzuckermessung ohne blutiges Messen erlaubt. Das klang vorerst wie Zukunftsmusik und die ersten Bilder von zerstochenen Fingerkuppen machten mir diesen Ansatz um so sympathischer. Tatsächlich konnte ich das Flash Glucose Monitoring kurz darauf auch testen und bei verschiedenen Tätigkeiten ausprobieren. Wie das Gerät funktioniert, was zu beachten ist und die ganzen Unterschiede zur altbekannten Blutzuckermessung erspare ich mir, das es zig andere Blogs bereits ausführlich erläutert haben. Ich möchte eher auf meine persönlichen Erfahrungen mit dem FreeStyle Libre eingehen.

Im Alltag

Da ich keine allergischen Reaktionen auf das Pflaster gezeigt habe, begleitete mich der Sensor ohne große Komplikationen. Am Anfang wird man gerade zu süchtig nach den Scans, so dass ich am Tag locker 30 bis 40 mal meine Werte abgerufen habe. Später legte sich das. Welche Bewegung hat welche Auswirkung? Welches Essen lässt die Werte nach oben schießen? Wie entwickelt sich der Zuckerspiegel über Nacht? Vor allem da ich neu in dem Zuckerbusiness bin, war es eine interessante Erfahrung und deutlich aufschlussreicher, als die punktuelle Messung, da man die Werteverläufe immer in der Hand hatte.

Vor allem im niedrigen Bereich waren die Werte ziemlich genau, so dass ich auch vorbeugend, als bevor Hypoerscheinungen auftreten, handeln konnte. Superpraktisch, wenn einem die Symptome weniger bekannt sind, so habe ich anfänglich die ein oder andere Hypo mit meinem Hunger verwechselt. Einen faden Beigeschmack hinterließen erhöhte Werte. Das FreeStyle Libre schoss nach dem Frühstück meist in unendliche Weiten (> 14 mmol/l). Als Frischling machten sich bei mir schnell Panikzustände breit. Das kam mir mehr als spanisch vor, so dass ich anfing bei den erhöhten Werten blutig nachzumessen. Es stellte sich heraus, dass hier deutliche Abweichungen bis zu 3,5 mmol/l vorlagen. Also alles halb so schlimm, nur bewusst sollte es einem sein.

Völlig schmerzfrei rangetackert.

Im Kino

In meinem Nebenjob bin ich in einem Kino als Servicekraft tätig. An der Kasse stehen, Karten abreißen, Popcorn kochen und immer wieder Sonderaufgaben. Meistens schwankt der Aufwand zwischen entspannten Aktivitäten und zeitlich eng eingespannten Tätigkeiten. Wenn der große 20 Uhr-Ansturm an der Kinokasse oder am Einlass beginnt, kann man sich nicht für ein paar Minuten verziehen und die Gerätschaften zum Messen auspacken. Die Kundschaft kommt auch nicht nach einem bestimmten Schema, es gibt Tage da kommen die Gäste schon mal eine Stunde vorher oder die Vorstellungen hören so versetzt auf, dass man eine Weile mit dem Aufräumen der Kinosäle beschäftigt ist. Der Job erfordert einen hohen Grad an Flexibilität – den das FreeStyle Libre mir geboten hat.

Muss der Einlass beginnen, scanne ich in wenigen Sekunden meinen Wert und kann entsprechend agieren. Fühle ich mich komisch im Kassenbereich, scanne ich in wenigen Sekunden meinen Wert und kann entsprechend agieren. Ganz einfach. Bin ich zu niedrig, sorge ich mit einem kleinen Stück Schokolade vor und kann so entspannt in die Tätigkeit gehen. Natürlich kann man auf seinen Körper hören, aber der reagiert erst deutlich bei Werten um 4 mmol/l und muss erst wieder nach oben gebracht werden. Das braucht Zeit. Zeit die ich nicht zu diesem Zeitpunkt nicht habe.

Im Urlaub

Zwar war ich nicht beim Aktivurlaub und habe den FreeStyle Libre unter Höchstbelastung ausprobiert, aber er war auch bei kleinen Ausflügen eine große Hilfe. Im September waren wir einige Tage in Wien und Regensburg unterwegs und haben in wenigen Tagen etwas mehr als 40 Kilometer zugelegt. Vor allem bei längeren Strecken war es hilfreich immer wieder zu Messen. Oftmals unnötig, aber gab mir so eine gewissen Grad an Sicherheit. Man möchte nicht unbedingt immer wieder halt machen und seine ganzen Utensilien auspacken.

Auch zur Abschätzung des Handlungsbedarfs wurde der kleine Wunderknopf durchaus hilfreich. Wir erklommen am Abreisetag aus Regensburg noch am Vormittag Walhalla. Durchaus eindrucksvoll und einige Treppenstufen waren waren zu bewältigen. Als wir jedoch am Abholort unserer Mitfahrgelegenheit angekommen waren, schlotterten mir auf einmal heftig die Knie. Ich hatte zwar den richtigen Bolus für das Frühstück bestimmt, jedoch die anschließende kleine Wanderung nicht eingeplant. Dank dem Scan wusste ich um wieviel der Zucker nach oben musste. Wenn man sich also bei einer Hypo einigermaßen unter Kontrolle behalten kann (was durchaus schwierig ist), kann man auch hier durchaus effizient vorgehen.

Verbesserungswünsche

Leider ist nicht alles Gold was glänzt. Obwohl das Libre zahlreiche Vorteile bietet, würde ich mir einige Verbesserungen wünschen. Von außen ist das Messgerät durchaus gut verbaut, jedoch war ich bei der Nutzung mit dem Display nicht zufrieden. Das Touchdisplay reagiert stellenweise träge bis gar nicht, so dass man mehrfach versucht eine Taste zu drücken und irgendwann ungeduldig dann doch das falsche Symbol erwischt. Ich hatte das Gefühl, eine zehn Jahre Technik zu benutzen. Für mich war das ein großer Kontrast zwischen subjektiv modernem Sensor und veraltetem Messgerät.

Außerdem fehlte mir die Funktion die Helligkeit des Displays einzustellen. Nachts konnte ich mit der Leuchtkraft die Reiter von Rohan zur Hilfe rufen oder mich auch kurz erblinden lassen. Es wäre durchaus möglich eine Funktion einzubauen um die Helligkeit einstellen zu können. Und wo wir bei Licht sind. Das Messgerät benutze ich weiterhin, da damit auch die herkömmliche sowie die Messung von Ketonen möglich sind. Leider ist der Einschubschacht für die Teststreifen nicht beleuchtet.

Softwaremäßig bietet die Oberfläche zahlreiche Funktionen und Vergleiche, so dass ein Export der Daten auf den Rechner nicht unbedingt notwendig ist. Durchschnitsswerte, Zeiten im Zielbereich und Verlaufskurven lassen mein Statistikerherz höher schlagen. Man kann auch Nahrungs- und Insulinzufuhr sowie Aktivitäten markieren. Hier sind mit zwei kleinere Unzulänglichkeiten aufgefallen. Erstens: Das Hinzufügen solcher Angaben ist zeitlich beschränkt. Ich habe öfters vergessen, das mit anzugeben und wenige Zeit war es nicht mehr möglich. An sich werden die Messungen mit Datum und Uhrzeit erfasst, daher sollte aus meiner Sich auch nachträgliches Hinzufügen von Daten kein Problem sein. Zweitens: Möchte man angeben, wieviel Kohlenhydrate man zu sich genommen hat, so das nur über die Grammzahl möglich. Eine Umstellung auf Brot- oder Kohlenhydrateinheiten ist nicht möglich. Die Eingabe ist nur über Pfeile möglich, was wiederum gefühlt ewig dauert. Und gibt es tatsächlich erwachsene Menschen, die Kohlenhydrate in diesem Detail abmessen?

18 Gedanken zu „Meine Erfahrungen mit dem FreeStyle Libre

  1. Meine erfahrung mit dem Freestyl
    Ich muß leider sagen nach 3 monatlichem gebrauch des Freeatyle Libre, das system ist sehr unzuverlässig von 6 Sensoren waren 3 nicht zu gebrauchen entweder viel zu niedrige werte bei Blutzucher100 Freestyl hat 49 mgl gemessen oder heute bei 120Blutzucker250 beim Freestyl Sensor gestern gesetzt wenn ich danach gespritzt hätte hätte mich der Notarzt abgehohlt

    1. Hallo Karl-Heinz,

      danke das du schreibst. Leider nicht ganz so erfreuliche Erfahrungen mit dem Freestyle Libre.
      Hast du Ursachenforschung gemacht, woran es bei dir gelegen haben könnte? Ich habe gelesen, dass zum Beispiel auf dem Sensor liegen oder unzureichendes Trinken die Werte ganz schön verfälscht.
      Vielleicht wäre ein CGM damit besser, da die Geräte ein ganz schönes Stück genauer sind als das Freestyle Libre.

      1. Nein Ursachenforschung wurde nicht betrieben mein Anruf bei abot war nicht sehr erfolgreich der Herr am Telefon sagte das könnte er nicht anerkennen da ich den Blutzucker ja nicht mit ihrem lesegerät ermittelt hätte sondern mt dem accucheck mobile.
        Ich werde wieder mein accucheck benutzen für gefährliche falschmessungen ist mir das system zu teuer.
        Was der herr von abbot mir noch sagte war das mann die erte immer mit einer Blutzucker messung kontrllieren solle,wofür brauche ich dann noch dieses teure system.

  2. Heute nach 1x funktionierendem sensor lügt der nächste sensor wieder mit dem sensor gemessen habe ich 69 mit dem Lybre Feestylund Teststreifen den blutzucke.r habe ich 175 ich komme immer mehr zu der Überzeugung das system ist der absolute Schrott Leider wäre eine tolle Sache aber leider kann mann sich nicht darauf verlassen .Die Krankenkassen kann ich verstehen ich werde auch mal ein paar krankenkassen anrufen und sie darüber informieren.Die Damen und Herren bei der Hotline haben keine Ahnung und sind glaube ich nur auf abwimmeln getrimmt.Für so ein unzu verlässiges system sind die Sensoren einfach zu teuer

  3. Nach rund 18 Monaten Benutzung kann ich nur bestätigen, dass die Messgenauigkeit des Systems sehr zu wünschen übrig lässt. Ich hatte bereits Abweichungewn von über 100 mg/dl nach oben und unten. Manche Sensoren spinnen die gesamte Laufzeit über. Mache arbeiten genau. Will man Ersatz für die offenbar defekten Sensoren, landet man letztlich in einer zeitraubenden Hotline. Mehr als einen neuen Sensor schicken können die dort aber auch nicht. Der Kundenservice sollte bei der hohen Fehlerhäufigkeit der Sensoren per E-Mail möglich sein. Wenn Abbott das nicht sxchafft oder will, sollten sie die Dinger über Apotheken vertreiben. Dort hat man wenigstens einen unkomplizierten Austauschservice, wenn etwas nicht funktioniert.
    Besonders lecker:
    Mein Libre Lesegerät kann auch mit Messstreifen nicht genau messen (regelmäßig 20-30 mg/dl zu viel BZ). Ich hatte vorher ein Freestylke Insulinx, das von meinem Diabetologen in einer Vergleichsmessung zur Labormessung gecheckt wurde. Das machte brachte nur max. 2 mg/gl Abweichung. Wenn ich nun aus dem selben Blutstropfen mit beiden Geräten parallel messe, ergibt sich immer die o.g. Abweichung nach oben. Letztlich sind beim Freestyle-System auf diese Art gefährliche Hypos vorprogrammiert. Weiterempfehlen kann ich es nicht. Und ich denke auch schon über einen Wechsel nach.

    1. Hallo Walter, hast du es schon per Email versucht um Ersatz bekommen? Ein Kontaktformular gibt es ja.
      Dass es nicht immer genau misst, da kann ich nur zustimmen. Da gehen die Dinger gleich zurück oder ich messe gelegentlich blutig nach. Ich mag trotzdem die „Freiheit“ spontan messen zu können.

      1. Ja, habe ich mehrfach versucht. Man bekommt dann in der Regel ein paar schon lange bekannte Infos und den Hinweis, man möge sich an die Telefonhotline wenden, die aber offenbar auf „Abwimmeln“ getrimmt ist. Ich habe deshalb schon mehrfach defekte Sensoren auf eigene Kosten an Abbott zurückgeschickt, da ich diese Art von „Service“ nicht hinnehmen will. Ich erhielt dann kommentarlos Ersatz – für den Sensor, nicht für das Porto.

        1. Ich habe auch schon versucht über die Hotline defekte Sensoren ersetzt zu bekommen als ich dann etwas hartnäckig wurde kamen nur frechheiten zurück und mehr nicht.Ich meine man könnte auch denken die Firma ist etwas unseriös und nur am Geldmachen interessiert

  4. Also meine Erfahrung nach 3 Monaten: von 9 Sensoren wurden 9 ausgetauscht, 6 sind heruntergefallen, kürzeste Zeit 6 Stunden (da hat der Sensor noch gar nicht richtig gemessen) – längste Tragezeit 6 Tage, 3x keine Meßergebnisse mehr bzw dauernder Unterzucker, obwohl nicht zutreffend. Die Eartezeit der hotline hat sich etwas verbessert, wahrscheinlich aufgrund der vielen Reklamationen. Neu aufgenommen wurde der Punkt „Sensor runtergefallen“. Hotline-MA teilweise fast schon frech; z.B.Aussage:“ die ersten 24-Stunden interesieren uns nicht“(1 Sensor brauchte 60 Stunden zur Kalibrierung), wir akzeptieren nur BZ-Vergleichs-Meßwerte mittels Abbott Teststreifen u.ä. . Das letzte Produkt und außer Austausch nix los. Ich schaue mir jetzt einmal das Produkt von Roche oder Anderen an. Ich bin echt stinksauer, statt einer Erleichterung im Alltag nur eine zusätzliche Belastung.

    1. Hallo Dirk, das ist natürlich eine miese Quote. So viele Ausfälle hatte ich nicht, ein Sensor hat UZ die ganze Zeit mal angezeigt, ein anderer hat ziemlich lange zum „Einspielen“ gebraucht. Ich denke mit den anderen System von u.a. Roche wirst du besser fahren. Die CGMs sind sicherlich genauer. Ich mag es beim FGM, dass es im Moment recht einfach zu bekommen ist und kaum Aufwand benötigt, zumindest für mich.

  5. Hallo ich nutze den Sensor seit Oktober 2016 und sage auch unzuverlässig und sehr hohe Ausfallquote .im Januar und Februar vom 8 Sensoren 6 reklamiert . Im März und April ähnliches Schauspiel Mai war einigermaßen O.K. Juni Juli 8 vom 9 reklamiert August war der Höhepunkt alle 4 Mist .
    Immer das selbe vorzeitig Aufgabe der Batterie , Abot ist zwar sehr kulant mit dem Umtausch ,aber ich nicht .
    Unerfreulich finde ich das man 0 Information bekommt warum das Teil nicht funktioniert oder warum die Messergebnisse so abweichen, schlimmer noch wenn bei 10 %abweichung ( was ich viel finde ) Abot von NORMAL spricht . Von armen die nach 2 – 3 Tagen blaue Flecken vom festen Pflaster haben mal ganz zu schweigen. Fazit für mich : dank aller Reklamation noch bis Januar 2018 Sensoren danach änder Anbieter.

    1. Hallo Neuwaldt, das ist schon ziemlich ärgerlich. Mich nervt das auch jedesmal, wenn der Sensor nicht so will, wobei das bei mir ziemlich selten ist. 10 % Abweichung ist aber durchaus normal, auch die Messgeräte, die blutig messen, haben eine Abweichung. Das regelt die ISO-Norm 15197, schau mal hier: https://www.mein-buntes-leben.de/artikel/was-ist-die-iso-norm-15197
      Hinzu kommt, dass hier auch nicht der Blutzucker gemessen wird, sondern der Glucosegehalt in der Haut. Daher habe ich z. B. ziemliche Abweichungen bei Werten über 10 mmol/l, da aber messe ich eh blutig nach.

  6. Guten Tag, ich habe seit Beginn dieses Jahres (verbunden mit großen Pausen, da ich die „falsche“ Krankenkasse habe) ein Freestyle libre Glucosemessgerät.
    Zuerst das Positive. Das Messgerät lässt sich gut befestigen und tragen. Ich trage es abwechselnd am rechten bzw. linken Oberarm, dies ist notwendig, da ich gelegentlich auf Pflaster etwas allergisch reagiere.
    Nur leider kommt es dazu weniger als mir lieb ist. Der Grund ist die unzureichende Versorgung von Abbott mit den notwendigen Sensoren.
    Zugegeben ich bin kein Computerfreak und als ich auf die Welt kam waren die Telefone noch schwarz, schwer und hatten Wählscheiben. Also suche ich zuerst immer die Schuld bei mir, wenn etwas nicht klappt. Aber mittlerweile wird mir klar, dass die Fehler auf Seiten von Abbott liegen.
    Ständig bekomme ich E-Mails ich möchte mein Rezept einsenden. Heute kam wieder eine E-Mail mit dem „vertrauensvollen“ Text:
    Letzte Erinnerung- „Ihr Rezept wird dringend benötigt“!
    Zur Information, ich habe mein Rezept bereits am 13.09.17 in die Post gegeben; nach einer Woche sollte das Rezept dort angekommen sein.
    Nachdem ich den ersten Schreck überwunden hatte, s.o., machte ich mich daran mit Abbott zu telefonieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein normaler Brief (mit dem Rezept) auf dem Postweg verloren geht ist nicht unmöglich, aber doch recht gering.
    Telefonisch teilte man mir mit, dass zwar mein Rezept eingegangen sei, aber es befinde sich noch in der Bearbeitung. Auf meine wohl naive Frage, warum man mir ein Mahnschreiben schickt und wie lange es noch dauert bis ich meine Sensoren erhalte antwortete mein Gegenüber zuerst auf meine 2. Frage: „es wird wohl noch 4 Wochen Zeit in Anspruch nehmen“. Auf die erste Frage fiel ihm wohl nichts ein, deshalb hat er sie geflissentlich unbeantwortet gelassen.
    Als Abbott-Neuling ist mir mittlerweile klar, dass ich damit noch gut wegkomme. Ich habe in Beiträgen gelesen, dass 9 Wochen Lieferzeit oft die Normalität ist.
    DIES KANN DOCH EIGENTLICH NICHT SEIN!!
    Es geht hier u.a. um die Versorgung mit medizinischen Produkten. Mein Sensor wird heute Abend seinen Dienst quittieren, dann werde ich wieder auf die herkömmliche Art messen. Wenn die Zusagen zutreffen, werde ich 3 Wochen überbrücken müssen. Vorsichtshalber habe ich das nächste Rezept gleich wieder bestellt, in der Hoffnung, dass ich das nächste Mal schneller bin.
    Noch ein kleiner Nachsatz, als ich vor einigen Jahren mir einen neuen PKW gekauft habe, stand dieser nach 7 Wochen entwachst und glänzend beim Händler im Showroom und wartete darauf von mir abgeholt zu werden. Es war übrigens kein Amerikaner!!
    Ich denke, wenn es Abbott nicht gelingt in einem vernünftigen Zeitraum ihre Lieferprobleme in den Griff zu bekommen wird eine Nachfolgefirma dies für sie erledigen. Gibt es eigentlich vergleichbare Geräte? Vielen Dank, Dieter

    1. Hallo Dieter, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Aktuell sind mir keine Lieferprobleme bekannt. Im Frühjahr 2017 gab es auf jeden Fall auf Grund eines Softwareproblems Lieferschwierigkeiten. Die Hotline hat mich jedoch zwischendurch mit Sensoren ohne Rezept versorgt, da ja der Fehler bei Abbott lag.
      Vielleicht besteht bei dir die Möglichkeit über deine Krankenkasse eine Jahresverordnung zu erhalten? Bei der AOK PLUS habe ich einmalig einen Antrag benötigt und kriege nach der Bestätigung quartalsweise für das ganze Jahr automatisch die Sensoren zugeschickt.
      Das Libre ist das einzige FGM, dass ich kenne. Jedoch gibt es das Continous Glucose Monitoring (CGM), was als System genauer misst. Da gibt es z.B. Systeme von Medtronic (https://www.medtronic-diabetes.de/minimed-produkte/kontinuierliche-glukosemessung) oder Nintamed/Dexcom (https://www.nintamed.eu/p/products).

      1. Hallo Ilja, immer noch Probleme mit der Kohlehydrat Eingabe anstatt BB ?
        Lass dir von deinem Hausarzt den Code für das Fachpersonal geben dann kannst du es ändern und auch den insulinrechner benutzen . Super ist auch die App von Abot für’s Smartphone dort kann Man auch Tage später die vergessenen Daten wie essen Insulin o.ä. Eingeben , leider kommunizieren beide Geräte nicht miteinander ,ist von Abot auch nicht geplant, aber man arrangiert sich irgendwie . Übrigens mein nächstes Gerät wird von Dexcom sein kein Scannen mehr sondern über Bluetooth automatisch alle paar Minuten ..

        1. Hallo Neuwaldt, mittlerweile hab ich im Internet einfach den Code gesucht und ein paar Einstellungen vorgenommen. Seit dem führe ich auch kein Tagebuch und mache es alles über das Libre. Wünsche dir viel Spaß mit dem Dexcom, scheint ein tolles Gerät zu sein.:)

  7. Servus. Ich habe zum wiederholten male ein Rezept eingeschickt, und nach zwei Wochen steht auf der Webseite von Abbott daß sie auf den Rezepteingang warten. Das kann nicht sein. Desweiteren muß ich erraten wann das Rezept eingeht, um die automatische Abbuchung zu aktivieren. Eine Benachrichtigung habe ich noch nie bekommen. Ich werde mich nach Alternativen umsehen. Der Kundenservice ist unter aller Sau.

    1. Hallo Wilbold, schade, dass es bei dir nicht so klappt mit dem Kundenservice. Ich hatte bis jetzt eigentlich immer positives Feedback nach einem Telefongespräch mit dem Kundendienst. Muss aber auch sagen: Ich hatte schon eine Weile kein Kontakt.

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